Read Der ehrgeizige Mr. Duckworth by Tim Parks Online

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Tim Parks' Krimitrilogie: Der Aufstieg eines skrupellosen Hochstaplers in Verona. Morris Duckworth ist von seiner eigenen Genialität und moralischen Untadeligkeit felsenfest überzeugt. Wenn er also ein Durchschnittsleben auf unterstem ökonomischen Niveau führen muss, sind andere schuld. Um reich zu werden und in die gute Gesellschaft Veronas aufzusteigen, schreckt er vor nTim Parks' Krimitrilogie: Der Aufstieg eines skrupellosen Hochstaplers in Verona. Morris Duckworth ist von seiner eigenen Genialität und moralischen Untadeligkeit felsenfest überzeugt. Wenn er also ein Durchschnittsleben auf unterstem ökonomischen Niveau führen muss, sind andere schuld. Um reich zu werden und in die gute Gesellschaft Veronas aufzusteigen, schreckt er vor nichts zurück. Erpressung und Entführung, Mord und Totschlag sind manchmal einfach unvermeidlich. Morris Duckworth kann - in aller Unschuld - einfach nicht verstehen, warum andere Leute reich sind und er nicht. Massimina Trevisan, die reich ist, versteht - in aller Unschuld - nicht, warum sie Morris nicht auch noch haben kann. In einem heißen italienischen Sommer brechen die beiden zu einer Reise auf, bei der alle Unschuld auf der Strecke bleibt....

Title : Der ehrgeizige Mr. Duckworth
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ISBN : 9783888979309
Format Type : Hardcover
Number of Pages : 300 Pages
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der ehrgeizige Mr. Duckworth Reviews

  • Lars
    2018-12-07 05:47

    ‘Cara Massimina’, the first book of the Duckworth-series, is one of the novel that provokes a very uncomfortable feeling while reading. This is because Parks is setting up a trap for the reader. First, he introduces the British expat Morris Duckworth living in Verona, teaching English to make a living. Young Morris may appear a little bit strange, but as in every book, you try to identify with the protagonist. And when you did so, you realize that the main character is not only strange but mentally ill and evil. The difficult thing is that the story is told from Duckworth’s perspective. And as you might guess, he considers himself to be a normal guy, doing bad things only as a direct reaction to the misconducts of his fellows.Usually I like this kind of narrative approach, nevertheless I have some difficulties with Park’s style. On the one hand, the author shows us that Duckworth is a monster, capable of doing the worst things a human being can do. But on the other hand, Parks is using his protagonist to transport subtle irony, for example when commenting on the Italian lifestyle. In other words, the author doesn’t commit himself neither to comedy nor to drama. It’s not forbidden to do so, but me personally I don’t like to listen to jokes made by an evil and insane person. I love Park’s books, but prefer his works where he commits either to light, but well-written entertainment or profound drama, as in ‘Destiny’.All in all, this novel is some kind of homage to Patricia Highsmith’s ‘The Talented Mr. Ripley’, featuring narrative elements of ‘The Wasp Factory’ by Iain M. Banks. Although Parks ‘Cara Massimina’ is a good book, it doesn’t reach the level of the two novels mentioned above. I am not sure yet if I will continue the series.

  • Elizabeth
    2018-12-01 08:03

    An acutely observed, witty and macabre tale of an English sociopath adrift in Italy. 3.5, but rounding up for the Italian atmosphere. :-)

  • Dan Thompson
    2018-12-02 04:46

    Readers need to sympathise, empathise, enjoy or feel for the protagonists in whose journey they are following; this is the way of things, and yet, with Cara Massimina (Juggling the Stars in US), you don't feel any of these things. Despite being published in 1990, this is a fairly original concept - one that is interesting, unique and temperamental.Described as a thriller, I found it more of a character thought-provoking drama of a man who is driven to murder by his insecurities of being in a different country, lack of money and career prospects and his demonised relationship with his father that ultimately forces him to struggle with relationships.Morris is a despicable man; angry, jealous, sarcastic and pig-headed, and yet there are terrific black comedy moments where I found myself laughing out loud. It takes a subtle hand to be able to mix humour and murder together in a serious book. Morris's deepening paranoia is also delved into in such a realistic and witty way.However, I did find the book increasingly slow at the beginning. It wasn't until I was about just over half way through that I found things picking up. The ransom letters needed to be introduced earlier in the novel and I can see why people are put off by its slow approach. Enjoyable, but not one of the author's best.

  • Åsa Böker
    2018-11-12 10:36

    I hated the main protagonist. He is a selfish bastard which you can sympathise with for a single second. The other reason I did not like this book, is that I thought it was a thriller/mystery book. It is not. It is the annoying story about a guy who feels he deserves better.

  • TheRavenking
    2018-11-22 04:51

    "Vielleicht ging es letzten Endes nur darum, wie man sein Leben verbrachte, ohne sich wie ein Narr vorzukommen. Und wenn sie einen nicht durch ehrliche Arbeit oder Heirat zu Geld kommen ließen, vielleicht war es dann gar nicht so falsch oder auch nur kompliziert es zu stehlen. Vielleicht ging es einfach darum, die Augen offen zu halten und auf Gelegenheiten zu warten. Morris gegen den Rest der Welt – so war es schon in der Schule gewesen. Dabei ging es eigentlich gar nicht um Geld, sondern viel mehr um Stil. Sollte er jahrelang Hauslehrer bleiben und die Minuten seiner Privatstunden zählen? Sollte er sich weiter im Winter in Decken einwickeln, öffentliche Verkehrsmittel benutzen und unter chronischem Neid leiden müssen, während diese Leute aufgrund ihrer zufälligen Geburt in aristokratischer Anmut dahinlebten? Was gab es für Alternativen? Was konnte ihm die Welt raten? Wie sollte man seine Zeit verbringen? Wie sollte man leben? Die gängige Lebensweisheit (Kopf hoch, Arbeit suchen, schuften und sich aufs Wochenende freuen) führte offensichtlich ins Nichts. Wenn sie einem schon keine anständige Arbeit gaben, konnte man ihnen wenigstens einen Denkzettel verpassen."Verona, Norditalien, Ende der 1980-er Jahre. Arthur Morris Duckworth ist Englischlehrer und betrachtet sich selbst als gescheiterte Existenz. Der Job ist schlecht bezahlt, Zukunftsperspektiven gibt es kaum. Ohne einen Abschluss musste Morris damals in England die Uni verlassen (ein lächerlicher Fehltritt: ein einziges Mal in seinem Leben hatte er Drogen genommen und wurde prompt dabei erwischt. Weil er aus einer einfachen Familie stammte musste man ein Exempel an ihm statuieren.) Seitdem fühlt er sich vom Leben benachteiligt. Die Reichen können sich alles erlauben, er selbst leidet fürchterlich daran, dass er nur Bürger zweiter Klasse ist. Kriminell zu werden scheint ihm die logische Konsequenz nach all den Demütigungen, die ihm die Gesellschaft zugefügt hat. Zunächst unternimmt Morris eher aus Langeweile und Abenteuerlust Versuche aus seinem geregelten Dasein auszubrechen. Er entwendet einem Mitreisenden im Zug die teure Aktentasche, stiehlt eine Statue aus der Wohnung eines reichen Zöglings. Diese Taten verschaffen ihm zwar zunächst Genugtuung. Aber er selbst weiß, das ist nur Kinderkram, kleinliche Racheakte, die auf lange Sicht nichts bringen. Etwas Größeres, Grandioseres muss her. Morris hat eine irrwitzige Idee: Die Heirat mit seiner wohlhabenden Schülerin Massimina Trevisan soll ihm die Eintrittskarte zur mondänen Welt der Reichen verschaffen. Als dieses Vorhaben misslingt lässt Morris endgültig alle moralischen Hemmungen fallen: Er entführt Massimina, um ein Lösegeld von der Familie zu erpressen. Die darauffolgenden Komplikationen stellen ihn vor immer größere Probleme. Zumindest findet er hearus, dass Morden im Grunde gar nicht so schwierig ist:"Was ihn am meisten erstaunte, war die Tatsache, dass die Morde so wenig real waren. Wahrscheinlich war die Welt voll von Mörder, Kriegsverbrechern und Kinderschändern, die selbst gar nicht glauben konnten, dass sie so etwas getan haben sollten. Aber jeder war dazu fähig, auch wenn er’s nicht glaubte. Jedes beliebige Küchenmesser konnte zur Mordwaffe werden, und jeder hatte schon tausende Male getötet, wenn auch vielleicht nur im Kopf. Es war nur eine Frage, dass der Wunsch und die Gelegenheit zusammentrafen." Morris Duckworth besitzt offensichtliche Ähnlichkeiten zu Patricia Highsmiths Antihelden Tom Ripley, doch während Highsmith es schaffte ihren Protagonisten trotz dessen Handlungen zum Sympathieträger zu machen, bleibt es schwer Morris ins Herz zu schließen. Arrogant, larmoyant, egozentrisch und manchmal geradezu widerwärtig gebärdet sich dieser Hochstapler. Und dann ist da noch der Stil: Highsmith bedient sich einer sehr klaren, direkten Sprache, die so gar nichts Verschnörkeltes oder um künstlerischen Anspruch Heischendes an sich hat. Der Talentierte Mr. Ripley war ein absoluter Page-Turner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Mr. Duckworths Abenteuer hatten dagegen doch ihre Längen. Vor allem die Passagen, in welchen Morris sich an seinen verhassten Vater erinnert (er schreibt ihm anklagende Briefe, die er nie abschickt und spricht wütende Botschaften auf Band) gestalteten sich mit Dauer etwas ermüdend. Trotzdem gelingt dem Autor ein zynisch-schwarzhumoriger Thriller, dem aber die Kompaktheit und Eleganz des Highsmith-Klassikers fehlt.

  • Peter
    2018-12-09 10:36

    An Englishman teaching in Italy becomes obsessed with a seventeen year-old student and kidnaps her without her knowledge by pretending to go on holiday with her but has to resort to murder to maintain the deception. It’s quite dark with a deliberately cold and unsympathetic protagonist and the smooth prose and Italian setting maintain interest. 2.5-3 stars

  • WortGestalt
    2018-12-13 05:33

    Chapeau, Mr. Duckworth, chapeau! Wie Sie sich durch diesen Kriminalroman gemogelt haben, das ringt mir ein gewisses Maß an Achtung ab. Ich kann Sie als Protagonist zwar nicht im Geringsten leiden und wünsche mir ihr Scheitern bei ihren kriminellen Aktivitäten so sehr herbei, wie eine kühle Brise an einem heißen Sommertag, aber dennoch, ihr Romanende war in so hohem Maße vergnüglich, dass ich es zugegebener Maßen kaum erwarten kann, ihre Entwicklung weiter zu verfolgen. Mir scheint, Sie sind noch für die ein oder andere Überraschung gut!Und ihr Autor Mister Tim Parks hat Sie ja glücklicher Weise als Trilogie angelegt, welch freudiger Umstand! Denn auch wenn der Einstieg in den ersten Teil ihre Geschichte „Der ehrgeizige Mr. Duckworth“ ein wenig zwickt und zwackt und kneift wie ein unliebsames Kleidungsstück, was natürlich und, verzeihen Sie mir meine Direktheit, absolut an ihrem widerlichen Charakter und ihrem geradezu verabscheuungswürdigen Wesen liegt, so gelingt es ihrem Geschichtenerzähler Tim Parks durch sein Erzähltalent doch ganz hervorragend, Sie genau so unsympathisch darzustellen wie möglich, nämlich ganz nah an ihren Gedanken dran und doch mit so viel Abstand wie nötig, um seine tiefgreifende Verachtung Ihnen gegenüber, Mr. Duckworth, mit leiser Ironie zwischen die Zeilen zu packen.Ja, ich weiß, diese bittere Pille schluckt man nicht gern, aber Sie müssen der Realität ins Auge sehen, man kann Sie einfach nicht mögen. Sie sind kein netter Mensch. Sie sind weinerlich und zimperlich, ja eine jämmerliche Gestalt, die in Selbstmitleid versinkt und gar nicht einsieht, dass man sich für manche Dinge einfach ein bisschen anstrengen muss. Sie fühlen sich ungerecht behandelt, von allen, vom Leben, vom Schicksal, natürlich von ihrem Vater, von den reichen Leuten, von den Menschen generell, ja man verkennt ja geradezu ihr eigentlich so nobles Wesen. Und doch, wissen Sie, Mr. Duckworth, Sie machen es einem schwer, Sie zerfließen im Selbstmitleid, Sie packen den Stier nicht bei den Hörnern, zumindest nicht in den richtigen Situationen. Zupacken können Sie ja, fernab ihrer Kenntnisse als Englischlehrer im sonnigen Italien schlummern da ja durchaus Talente in Ihnen, die dann im Affekt herausbrechen und einen staunen lassen, ehrlich. Warum nicht einfach mal diese Energie in eine vernünftige Sache investieren? Stattdessen verdrehen Sie so einem armen reichen, jungen Ding den Kopf und erpressen dann ihre Eltern und verstricken sich in einer Geschichte, bei der Sie, in aller Bescheidenheit, wirklich mehr Glück als Verstand hatten.Und ich bin da auch ganz offen, ich mag Sie wirklich nicht. Aber wie schon eingangs erwähnt, besitzt ihr Autor das Können, stilistisch auf hohem erzählerischen Niveau ihre Figur in eine Geschichte zu verpacken, die einen so hohen Unterhaltungsfaktor entwickelt, dass ich doch sehr bereitwillig viel mehr Zeit mit Ihnen verbringen mochte, als ich es für möglich gehalten hätte. Seien Sie diesem Mann also dankbar, denn so unglaublich ungern man Sie, Mr. Duckworth, eigentlich um sich haben möchte, so gern möchte man mehr von Ihnen lesen und ich für meinen Teil freue mich ganz besonders auf ein Wiedersehen in ihrem zweiten Band „Mr. Duckworth wird verfolgt“.Fazit: Was hier in diesem Kriminalroman passiert, ist schon irgendwie ganz großes Kino. Der Protagonist ist ein Arschlochkind par excellence, ein widerlicher Charakter, der vom Autor Tim Parks so kunstvoll in Szene gesetzt wird, dass es am Ende schlichtweg eine wahre Freude ist. Dem erzählerischen Talent von Tim Parks muss man huldigen, den Leser so viel Zeit mit einer Figur verbringen zu lassen, die er eigentlich nicht um sich haben möchte und dabei so gut zu unterhalten, chapeau!Bewertung: 84 %Stil: 5/5 | Idee: 4/5 | Umsetzung: 4/5 | Figuren: 4/5 | Plot-Entwicklung: 4/5 | Tempo: 4/5 | Tiefe: 4/5 | Komplexität: 4/5 | Lesespaß: 5/5 | = 4,22 PunkteRezension auch auf:http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

  • Heike Westphal
    2018-11-16 06:56

    Somehow entertaining, but Morris is such a self-possessed person that it is really hard to keep listening to his whining.

  • Jill Meyer
    2018-12-08 09:47

    British author Tim Parks' early novel, "Juggling the Stars", has been reissued as "Cara Massimina: Duckworth and the Italian Girls". It is one of three or four novel the ex-pat has written about Morris Duckworth, a Brit who moves to Verona, Italy and finds a novel way to advance his fortunes.Morris Duckworth is the kind of character you'd find in many novels which are constructed around "poor-boy-on-the-make". Morris has come to Verona - this novel takes place in the 1980's - and finds a place at a language school, teaching English to the children of wealthy Veronese. He, being brighter and more hard working than those he's teaching, is envious of the easy way these young people live their lives. As the son of a widowed father who is abusive to his only child, Morris is a handsome young man with an outwardly confident nature that is at odds with the real Morris. He falls in like with one of his dimmer students - Massimina Trevisan - the youngest daughter of a widow-of-means. But if Morris falls in like with Massimina, she falls into love with him. There's a difference between the two emotions, of course, and Morris keeps his head while he's leading Mimi through a faux kidnapping.Tim Parks reveals his characters slowly. Things happen, as they frequently do in mystery novels, but the ending is not as expected. Now, I don't know if that's because of the vagaries of the Italian police and judicial systems or because of Morris's dumb luck, but Tim Parks continues Morris Duckworth's adventures into several more books. "Cara Massimina" is a fun book to read and I'm looking forward to reading more Morris.

  • Kurtlu
    2018-11-12 11:50

    ripley tadında ama ona kıyasla az şekerli. morris'in içsel ve babasıyla monologları sıkıcılıktan uzak, ama pek de merak uyandırmıyor. kurgusu hareketli, ama heyecan yaratmıyor. yine de edebi açıdan hayal kırıklığı kategorisinde değerlendirilemez. yılın son kitabı olarak yeterince tatmin edici. umarım mimi'nin hayaleti daha doyurucu olur.

  • Janine
    2018-11-28 04:02

    I read the following two stories before this one and enjoyed them more. Reading the happenings that led to the later books made me mad, Mor-reece was unsympathetic in this story and I got mad for finding amusement in him later in life. Reading how massimina was in life as opposed to death was a disappointment.

  • Batsap
    2018-11-17 08:33

    Raced along with the tense atmosphere of pursuit of Nabokov's Lolita, with a character as richly complex as Highsmith's Ripley. Good stuff.